Kosmetik

Lippenstift haltbarer machen – haltbarer Lippenstift

Jede Frau kennt es. Man hat gerade den Lippenstift aufgetragen, trinkt aus einem Glas und schon ist der Lippenstift fast weg und hängt komplett am Glas. Oder noch schlimmer! Der Lippenstift hängt an den Zähnen. Dies ist zu vermeiden in dem man einige Tipps beachtet:

 

Bevor der Lippenstift aufgetragen wird, sollten die Lippen mit einer Lipbase bearbeitet werden. Danach werden die Lippen mit Lipliner umrandet oder sogar ganz ausgefüllt. Der nächste Schritt ist, dass der Lippenstift am besten mit einem Pinsel dünn aufgetragen wird. Überreste werden durch einen Kuss auf ein Kosmetiktuch beseitigt. Danach kann eine neue Schicht Lippenstift drüber. Zum Schluß sollte man den Lippenstift (am besten durch Auflegen eines Kosmetiktuchs) mit transparentem Puder fixieren. Dieser Schritt kann auch zusätzlich zwischen den Schichten des Lippenstifts erfolgen.

 

Alternativ gibt es heute „Long Lasting“ Lippenstifte, die versprechen bis zu 24 Stunden zu halten. Man kann damit ohne Probleme essen, trinken, küssen. Hier gibt es zwei verschiedene Arten von Stiften, nämlich den Ein-Phasen-Stift und den Zwei-Phasen-Stift. Bei dem Zwei-Phasen-Stift wird zunächst eine flüssige Lippenfarbe aufgetragen, die meist aufgrund der Öle und Silikone die Lippen stark austrocknet. Die zweite Phase ist ein fettender Lipgloss. Dieser versiegelt die Farbe und sorgt für den Halt. Der Ein-Phasen-Stift ist ein normaler Lippenstift mit der Alles-in-einem-Funktion. Diese Stifte gibt es in verschiedenen Preiskategorien. Ich selbst habe den Super Stay 24 von Maybelline probiert und kann nur sagen, dass er bei mir gehalten hat, was er verspricht.

Primer

Der Primer ist auch unter den Namen Face Primer, Foundation Primer oder Make Up Base bekannt. Er soll die Haut perfekt für das weitere Make Up vorbereiten und dieses haltbarer machen. Der Primer wird nach der Tagespflege auf dem Gesicht verteilt. Dies kann mit dem Finger, Pinsel oder Make Up-Ei gemacht werden. Der Primer sollte etwas einziehen und sich mit der Haut verbinden. Danach kann mit dem weiteren Make Up (Foundation) fortgefahren werden.
Es gibt Primer von diversen Firmen und mit verschiedenen Eigenschaften, um die Haut optimal vorzubereiten. Um die optimale Grundlage für einen ebenmäßigen Teint zu haben, werden durch Primer z.B. Unebenheiten kaschiert, große Poren werden aufgefüllt und sie lassen sogar kleine Fältchen verschwinden. Für rötliche Haut oder rote Stellen gibt es Primer, die eine grünliche Verfärbung haben, um die unerwünschte Röte zu neutralisieren. Für fahle, blasse Haut ist ein rosafarbener Primer zu empfehlen, da dieser Frische ins Gesicht zaubert. Fast alle Primer lassen die Haut matter erscheinen.
Die Primer haben mittlerweile fast alle Firmen in ihrem Angebot, so dass es auch sehr günstige in den Drogeriemärkten zu kaufen gibt. Wer also einen Primer einfach mal ausprobieren möchte, muss gar nicht tief in die Tasche greifen, denn auch unter den günstigeren Produkten gibt es Primer, die ein sehr gutes Ergebnis abliefen.

Der Lidstrich Kleiner Strich – große Wirkung

Es gibt verschiedene Stifte um einen Lidstrich zu ziehen. Mit einem Kajalstift ist die Handhabung recht einfach und für Anfänger gut geeignet. Die Linien lassen sich leicht und schnell ziehen und es wirkt natürlich. Gel-Eyeliner werden mit einem dünnen Pinsel aufgetragen. Man kann sehr präzise malen und sie leuchten intensiv. Sie trocknen allerdings recht langsam. Mit einem flüssigen Eyeliner bekommt man einen exakten Schwung hin, jedoch sieht man hier schnell kleine Fehler, so dass der Lidstrich mit flüssigem Eyeliner nichts für Ungeübte ist. Man kann allerdings auch mit einem dünnen Pinsel einfach Lidschatten als Lidstrich auftragen. Man bekommt zwar keine präzisen Linien hin, dafür wirkt der Lidstrich mit Lidschatten aber sehr natürlich.

Wenn man einen Lidstrich zieht, sollte man darauf achten, dass der Strich direkt am Wimpernkranz entlang geht. Die Wimpern wirken dadurch voller und die Augen größer. Wichtig beim Auftragen des Lidstriches ist, dass das Lid straff ist. Gut ist es, wenn man das Lid etwas seitlich nach oben zieht, damit das Lid glatt ist und dann den Lidstrich von der Innenseite des Auges nach außen zieht. Als Anfänger bekommt man meist nicht sofort einen schönen Lidstrich hin. Hier besteht auch die Möglichkeit zunächst einzelne Punkte zu setzen und diese dann miteinander zu verbinden. Eine weitere Möglichkeit ist, erst den Strich vom inneren Augenwinkel zur Mitte zu ziehen und dann vom äußeren Ende des Auges den Strich bis zur Mitte ziehen, so dass die Striche verbunden werden. Da die zeichnende Hand oft etwas wackelt beim Auftragen, hilft es, wenn man sie etwas abstützt.

Das Ziehen eines Lidstrichs bedarf in jedem Fall der Übung. Also, nicht gleich den Mut verlieren, wenn es beim ersten Mal nicht so funktioniert. Über die verschiedenen Formen des Lidstrichs werde ich demnächst in einem weiteren Blogbeitrag berichten.

Schlupflider richtig schminken

Schlupflider oder auch Hängelider sind Hautüberschüsse des Augenlides. Schlupflider können durch Veranlagung entstehen und treten in höherem Alter verstärkt auf, da die Spannung der Haut nachlässt. Faktoren wie Stress, Schlafmangel, Rauchen usw. begünstigen die Bildung von Schlupflidern. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Schlupflidern nur um einen „Schönheitsmakel“. In ganz wenigen Fällen wird es ein gesundheitliches Problem, wenn durch die Schlupflider bereits das Sichtfeld eingeschränkt wird.

Um auch ein Schlupflid stilvoll zu schminken, bedarf es ein paar weniger Tricks.

Das bewegliche Lid sollte mit hellem Lidschatten betont werden. Sofern das Lid schon bis zum Wimpernrand hängt, sollte das komplette Lid mit dunklen Tönen bearbeitet werden oder ein Lidstrich gemacht werden.

Auf dem unbeweglichen Lid sollte bei nach vorne gerichtetem Blick dunkler Lidschatten entlang des Knochens der Augenhöhle von außen nach innen aufgetragen werden. Ein dunkler Lidschattenton lässt die Haut zurücktreten und es entsteht Tiefe. Auf glänzenden Lidschatten sollte verzichtet werden.

Die Augenbrauen dürfen bei Schlupflidern auf keinen Fall zu schmal sein. Eine tolle Augenbraue (hierzu könnt Ihr meinen Beitrag über Augenbrauen lesen) öffnet die Augen und lässt sie größer erscheinen.

Unter die Augenbraue und am Augeninneren kann gut Highlighter gesetzt werden und die Wimpern sollten unbedingt getuscht werden.

Auf die Wasserlinie kann ein heller Kajalstrich gesetzt werden. Hierdurch wird das Auge weiter geöffnet. Auf keinen Fall sollte ein schwarzer Strich verwendet werden, da dieser das Auge optisch verkleinert.

Wenn Ihr diese Tricks beachtet, werden Eure Augen trotz Schlupflid verzaubern.

Bronzer/Rouge/Blush

Bronzer soll der Haut eine schöne Bräune verleihen oder soll Dich wie von der Sonne geküsst aussehen lassen. Er bringt den Teint zum Strahlen. Durch den Bronzer kann man eine leichte Kontur und Schattierungen ins Gesicht bringen und auch kleine Makel kaschieren.

 
Wichtig beim Bronzer ist, dass man keine zu dunkle Farbe wählt. Der Bronzer sollte nur ein wenig dunkler sein, als der normale Teint, damit es wirklich natürlich aussieht. Bronzer gibt es in verschiedenen Formen, wie Gel, Creme, Spray und Puder. Bronzer ist jedoch meistens Puder oder gepresster Puder, der mit Pad oder Pinsel aufgetragen wird.

 
Der Bronzer in Puderform wird mit einem großen, flachen Pinsel aufgetragen. Man trägt ihn auf den höchsten Punkt der Wangen, die Stirn, die Nase und das Kinn, also die Stellen, die am weitesten hervorstehen und auch von der Sonne am Schnellsten gebräunt werden. Man kann den Bronzer auch als Highlighter oder zum Konturieren benutzen. Auf das Thema „Konturieren“ werde ich aber in einem der nächsten Blogeinträge näher eingehen.

 
Zwischen Rouge und Blush gibt es keinen Unterschied. Es ist das gleiche Produkt. Hierbei handelt es sich lediglich einmal um den französischen Begriff „Rouge“ und den englischen Begriff „Blush“.
Rouge verleiht dem Gesicht Frische. Auch Rouge gibt es in verschiedenen Formen, wie Gel, Stifte und Puder, jedoch finde ich persönlich, dass man das Puder am Besten und am Gezieltesten verwenden kann. Das muß aber jeder für sich ausprobieren.

 
Zu den Farben von Rouge ist grundsätzlich zu sagen, dass Blonden meist zarte Rosetöne stehen und brünette Damen am Besten zu Terrakotta oder Ziegelrot greifen sollten. Schwarzhaarige sollten Pink auf jeden Fall meiden. Warme Rottöne mit Gelbanteil wie Koralle oder Lachs passen eigentlich fast zu jedem Typ. Pfirsichtöne stehen dem helleren Hauttyp meistens besser.

Beim Auftragen des Rouges sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass man es nicht übertreibt. Man kann schnell aussehen wie ein Clown, wenn man zu viel Rouge aufgetragen hat. Manchmal ist weniger mehr! Bitte achtet auch darauf, dass Ihr gut verblendet und keine harten Kanten entstehen. Die wirkt dann nämlich sofort unnatürlich.

Eigentlich wird das Rouge unterhalb des Wangenknochens vom Ohr bis zum Mundwinkel aufgetragen und auf die Wange verblendet. Wer es etwas professioneller haben möchte, kann auf seine Gesichtsform eingehen und das Rouge dann wie folgt auftragen:

Rundes Gesicht: Rouge unterhalb der Wangenknochen auftragen und zusätzlich etwas Rouge auf die Schläfen.

Eckiges Gesicht: Hier wird das Rouge direkt am Jochbein aufgetragen und es läuft unterhalb der Wangenknochen aus. Im Prinzip ist die Linie hier fast senkrecht und nicht waagerecht wie sonst. Auch an der Stirn kann an beiden Seiten oben am Haaransatz etwas Rouge aufgetragen werden.

Längliches Gesicht: Rouge waagerecht unterhalb der Wangenknochen auftragen.

Herzförmiges Gesicht: Das Rouge unterhalb des Wangenknochens auftragen und steil in die Wange ziehen. Rouge kann auch seitlich am Haaransatz aufgetragen werden. Hier unbedingt einen hellen Ton verwenden.

Die kleine Pinselkunde

Es gibt ja unzählige Kosmetikpinsel und wer nicht tagtäglich damit zu tun hat, kann hier schnell überfordert sein. Ich habe mal die gängigsten Pinsel fotografiert und erkläre sie hier kurz. Es gibt natürlich von fast nahezu jedem Pinsel auch noch diverse Arten und Unterarten und Größen. Hier muss einfach jeder selbst probieren, welcher Pinsel einem am Besten liegt. Man darf einen Pinsel auch ruhig mal zweckentfremden 🙂

20141228_141440Ich erkläre die Pinsel von links nach rechts.

1 Puderpinsel (1. Pinsel von links)
Der Puderpinsel kann für loses und kompaktes Puder aber auch Rouge, Highlights und Schattierungen genutzt werden.

2 Rougepinsel (2. und 3. Pinsel von links)
Der Rougepinsel ist etwas kleiner als der Puderpinsel (auch wenn das auf dem Foto nicht zu erkennen ist). Er kann für loses und kompaktes Rouge benutzt werden. Man kann ihn aber auch für Puder, Highlights und Schattierungen benutzen. Die abgeschrägte Form kann ideal für den Auftrag auf den Wangenknochen benutzt werden.

3 Foundationpinsel (4. Pinsel v.l.)
Mit dem Foundation- bzw. Grundierungspinsel kann ideal flüssige, aber auch cremige Foundation aufgetragen werden.

4 Concealerpinsel (5. Pinsel v.l.)
Der Concealerpinsel ist kleiner als der Foundationpinsel und eignet sich ideal für den Auftrag von Concealer unter dem Auge oder aber auch am Nasenflügel. Außerdem können damit Unreinheiten abgedeckt werden.

5 Lidschattenpinsel (6. Pinsel v.l.)
Der Lidschattenpinsel ist zum gleichmässigen Auftrag von Lidschatten geeignet.

6 Verblendungspinsel (7. Pinsel v.l.)
Dieser Pinsel wird zum Verblenden (Verbinden) von mehreren Lidschatten genutzt.

7 kleiner Lidschattenpinsel (8. Pinsel v.l.)
Mit dem kleinen Lidschattenpinsel kann man präzise arbeiten. Man kann Effekte oder Schattierungen in der Lidfalte bearbeiten.

8 abgeschrägter Lidschattenpinsel (9. Pinsel v.l.)
Mit dem abgeschrägten Lidschattenpinsel kann man auch gut in der Lidfalte arbeiten und recht gute Linien ziehen.

9 Bürstchen (10. Pinsel v.l.)
Das Bürstchen wird benutzt um die Augenbrauen in Form zu bringen oder einzelne Wimpern zu trennen. Man kann damit auch überschüssige Wimperntusche abnehmen.

10 Eyelinerpinsel (11. und 12. Pinsel v.l.)
Die Eyelinerpinsel gibt es auch in verschiedenen Ausführungen. Man muss für sich selbst testen, mit welchem Pinsel man am Besten klar kommt. Die Eyelinerpinsel sind für den Eyeliner-Strich mit Gel- oder Flüssigeyeliner. Man kann ihn auch für die Wimpernverdichtung nutzen oder für feine Linien am Wimpernkranz.

11 Lippenpinsel (Pinsel ganz rechts)
Mit diesem schmalen Pinsel kann man die Lippenkontur ziehen und die Lippen ganz präzise ausmalen.

Wenn Ihr Eure Pinsel möglichst lange nutzen wollt, pflegt sie ordentlich! Ihr könnt Pinselreiniger nutzen, Seifen, die es extra zur Pinselreinigung gibt oder auch Babyshampoo. Die Pinsel werden unter lauwarmem Wasser aufgeschäumt und sorgfältig ausgespült bis keine Schminkreste mehr im Pinsel sind. Achtet darauf, dass Ihr die nassen Pinsel erst vorsichtig abtupft und dann möglichst so über eine Kante hinlegt, dass Borsten nicht aufliegen. Stellt die Pinsel nicht aufrecht hin, sonst kann Wasser in den Schaft ziehen und das wirkt sich nachteilig auf die Haltbarkeit des Pinsels aus.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Hauttyp bestimmen

Es ist ja sehr wichtig, die richtigen Pflegeprodukte für den eigenen Hauttyp zu benutzen. Auf den Reinigungs- und Pflegemitteln steht zwar meistens drauf, für welchen Hauttyp sie geeignet sind, aber viele sind sich gar nicht sicher, welcher Hauttyp sie eigentlich sind. Hier kommen ein paar Tipps mit denen man seinen Hauttyp relativ gut festlegen kann. Natürlich ersetzt das nicht einen Gang zur Fachfrau!

Die Haut sollte gereinigt werden und dann wird ca. eine Stunde gewartet. Mit dem Kosmetiktuch wird dann auf die einzelnen Zonen (Stirn, Nase, Wangen, Kinn) im Gesicht getupft und geschaut, ob und wie viel fettige Rückstände im Kosmetiktuch zu sehen sind. Außerdem sollten die folgenden Fragen beantwortet werden:

Zeigen sich öligen Rückstände auf dem Kosmetiktuch und wenn ja, wo?
Fühlt sich die Haut glatt an?
Glänzt die Haut und wenn ja, wo?
Sind die Poren groß oder klein?
Spannt die Haut?
Schuppt die Haut?
Reagiert die Haut schnell auf Einflüsse und neigt zu Rötungen?
Neigt die Haut zu Pickeln?
Sind viele Mitesser vorhanden und wenn ja, wo?
Hat die Haut viele Falten?
Sieht man Äderchen durch die Haut oder nicht?

  • Normale Haut zeigt keine öligen Rückstände und fühlt sich glatt und geschmeidig an, sieht rosig aus und hat normalgroße Poren. Die normale Haut hat ganz selten Pickel oder Mitesser.
  • Fettige Haut glänzt und hinterlässt auf dem Kosmetiktuch überall ölige Rückstände. Außerdem handelt es sich meist um recht großporige Haut und die Haut wirkt sehr dick. Die Haut neigt zu Unreinheiten.
  • Trockene Haut schuppt schnell und spannt im ganzen Gesicht. Sie ist eher zart und kleinporig. Sie fühlt sich manchmal an, als sei sie zu klein für das Gesicht. Sie ist meistens dünner und lässt Äderchen durchscheinen.
  • Gemischte Haut kommt recht häufig vor. Hier ist die T-Zone fettig und die Wangen normal oder trocken. Die Poren im T-Zonen-Bereich sind vergrößert und man hat meist viele Mitesser gerade im Nasenbereich.
  • Sensible oder empfindliche Haut reagiert schnell auf äußere Einflüsse und neigt zu Rötungen und juckt schnell.
  • Akne-Haut ist eine großporige Haut und neigt zu Papeln und Pusteln.
  • Reife Haut neigt zu Fältchen- und Faltenbildung. Die Haut wird im Alter meistens dünner und lässt Äderchen durchscheinen.

Der Hauttyp kann sich allerdings auch durch hormonelle Veränderungen, Krankheit, äußere Umwelteinflüsse usw. im Laufe der Zeit ändern. Man wird also nicht unbedingt ein ganzes Leben den gleichen Hauttyp haben. Hierauf sollte man dann auch achten und entsprechend mit Pflegeprodukten reagieren. Welche Pflegeprodukte für welchen Hauttyp geeignet sind, kann in meinen Blogthema „Die richtige Gesichtsreinigung“ nachgelesen werden.

Die richtige Gesichtsreinigung

Eigentlich sollte die Gesichtsreinigung ja gar nicht so schwierig sein; nur mal eben Wasser und Seife und fertig ist man mit dem Gesicht waschen. So einfach ist die richtige Gesichtsreinigung aber nicht. Manch einer, der sich vielleicht schon mal näher mit dem Thema beschäftigt hat, hat sicherlich schon festgestellt, dass man auch hier mit den Produkten überhäuft wird: Gel, Milch, Seife, Gesichtswasser, Creme, Peeling, um hier nur einige Beispiele zu nennen. Aber was ist wann und wie das Richtige für mich und was sollte ich bei der Gesichtsreinigung beachten?

Erstens ist festzuhalten, dass die Gesichtsreinigung eigentlich aus zwei Punkten besteht, nämlich der Reinigung an sich und die Pflege der Haut. Wer also die nachstehenden Punkte beachtet, kann sein Hautbild definitiv verbessern.

Das Gesicht sollte zweimal täglich (morgens und abends) mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Die Reinigung bzw. Pflege sollte aus Waschen (mit Gel, Milch oder Waschlotion usw.), Tonisieren (Gesichtswasser, um den PH-Wert wiederherzustellen) und Eincremen (für die Versorgung mit Nährstoffen) bestehen. Einmal wöchentlich sind auch ein Peeling und eine Gesichtsmaske sehr wohltuend.

Auf den Produkten steht drauf, für welchen Hauttyp sie geeignet sind. Ich erkläre hier aber mal kurz, was man grundsätzlich beachten sollte:

Für trockene Haut ist eine rückfettende Reinigungsmilch gut geeignet. Das Gesichtswasser sollte auf jeden Fall alkoholfrei sein, damit die Haut nicht noch mehr ausgetrocknet wird. Ein Enzympeeling kann hier gut verwendet werden. Die Pflegeprodukte sollten feuchtigkeitsspendend sein. Beim Make-Up kann hier gerne ölhaltiges oder cremiges Make-Up verwendet werden.

Für Mischhaut (T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) fettig, restliche Haut trocken) ist ein mildes Reinigungsgel gut geeignet. Als Peeling kann hier wunderbar ein leichtes mechanisches Peeling (in der T-Zone stärker einarbeiten) oder ein Enzympeeling verwendet werden. Waschlotionen sollten wenig Alkohol enthalten und dürfen gerne reizlindernde Kräuterauszüge (Kamille, Ringelblume usw.) enthalten. Aloe Vera-Produkte können bei diesem Hauttyp auch hervorragend genutzt werden.

Für fettige Haut eignen sich zur Reinigung z.B. pH-neutrale Waschgele. Auf keinen Fall sollten seifenhaltige Produkte verwendet werden. Danach kann ein leicht alkoholhaltiges Gesichtswasser zum Tonisieren benutzt werden. Masken sollten entfettend sein. Zu empfehlen sind auch Dampfbäder mit Kamille oder Salbei. Als Make-Up sollte auf jeden Fall nur ölfreies bzw. fettfreies Make-Up verwendet werden.

Bei sensibler, empfindlicher Haut sollte eine milde Reinigungsmilch verwendet werden, die ohne Druck aufgetragen wird, da dieser Hauttyp ja sehr leicht zu Rötungen neigt. Von mechanischen Peelings sollte ganz abgesehen werden, weil diese die Haut unnötig reizen. Ein Gesichtswasser sollte alkoholfrei sein, darf aber gerne beruhigende Kräuterauszüge (Melisse, Weißdorn usw.) enthalten. Aloe Vera kann hier auch gut verwendet werden. Es gibt auch ganz tolle Aloe Vera-Schaummasken, die hier besonders gut geeignet sind.

Für normale Haut kann eine Reinigung in Form einer milden Reinigungsmilch oder eines milden Reinigungsgeles verwendet werden. Hier kann man gerne ein mechanisches Peeling machen. Ein Gesichtswasser kann einen Alkoholgehalt bis etwa 15 % haben, damit der pH-Wert stabilisiert wird. Ansonsten habt Ihr einfach Glück gehabt, diesen Idealfall der Haut zu haben!

Allen, die nicht von Natur aus normale Haut haben, und einiges für ein schönes Hautbild tun müssen, konnte ich hoffentlich mit diesem Beitrag ein wenig helfen, sich in der weiten Welt der Gesichtspflegeprodukte zurecht zu finden, so dass auch Ihr einer schönen Haut einen Schritt näher kommen könnt.

Augenbrauen schminken

Man glaubt gar nicht, wie wichtig es ist, dass man sich die Augenbrauen zupft und schminkt! Eine vernünftig gezupfte und geschminkte Augenbraue öffnet den Blick und lässt das ganze Gesicht erstrahlen. Probiert es mal aus! Ihr solltet mal spasseshalber erst nur eine Seite zupfen und schminken und dann in Spiegel schauen. Ihr werdet erstaunt sein, welch Unterschied das ist. Es ist ein kleiner Aufwand, aber der erzielt eine große Wirkung!

Die Augenbrauen sollte man nur von unten zupfen, damit die natürliche Form beibehalten bleibt und es nicht zu künstlich aussieht. Nachdem lange Zeit die feinen Brauen „in“ waren, geht der Trend momentan wieder zur breiteren Braue. Hier sollte man allerdings aufpassen, dass die Braue nicht zu dick ist, damit das Auge nicht „erdrückt“ wird. Die Braue beginnt dicker und wird zum Ende hin dünner.

Wer nicht genau weiß, wie die Braue gezupft werden sollte, nimmt am Besten einen Stift zur Hand. Scannen0001Dieser wird zunächst senkrecht (ganz gerade) an den Nasenflügel bis zur Braue gelegt. Das ist der Punkt, wo die Braue beginnen sollte. Dann legt man den Stift so an, dass er schräg am Nasenflügel und am äußeren Rand des Auges nach oben zeigt. Das ist der Punkt, wo die Braue enden sollte. Den höchsten Punkt der Braue ermittelt man, in dem der Stift am Nasenflügel angelegt wird und direkt über die Pupille läuft. Im Normalfall beträgt die aufsteigende Braue bis zum höchsten Punkt (über Pupille) 2/3 der Braue und ab dem höchsten Punkt bis zum Brauenende 1/3 der Braue.

Zum Schminken der Augenbraue kann man zu verschiedenen Mitteln greifen. Wer eine gleichmäßige Braue ohne Lücken oder ähnlichem hat, kann die Braue färben oder färben lassen. Das reicht meist schon aus. Wer aber etwas kaschieren muß, da die Brauen zu dünn sind oder Lücken haben oder wem das Färben nicht reicht, der kann die Braue mit Puder oder Stiften schminken. Hier sollte man ausprobieren, was einem besser liegt. Die Eine kommt mit einem Augenbrauenstift besser klar und die Andere kann besser mit Puder umgehen. Hier gibt es diverse Produkte von diversen Firmen, die tolle Ergebnisse bringen.

Viel Spaß!

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